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Pressemitteilung unseres wirtschaftspolitischen Sprechers Holger Hövelmann 


Aktuellen Debatte „Syrien“.

 


AfD will 4.800 Beschäftigte aus Sachsen-Anhalt abschieben

Hövelmann: Wir reden von Menschen, nicht von Gegenständen

Die SPD-Fraktion hat die Forderungen der AfD nach einer pauschalen Rückführung syrischer Menschen scharf zurückgewiesen. In der Aktuellen Debatte warnte der wirtschaftspolitische Sprecher, Holger Hövelmann, vor Realitätsverlust, Fachkräfteschäden und einer entmenschlichten Debatte.

Hövelmann machte deutlich, dass die SPD zum Grundrecht auf Asyl ebenso stehe wie zur konsequenten Anwendung geltenden Rechts. Pauschale Quoten und politische Stimmungsmache lösten jedoch kein Problem. Die AfD habe stattdessen „ein Feuerwerk an Fremdenfeindlichkeit“ gezündet. Mit Blick auf die geforderte 80-Prozent-Rückführung verwies Hövelmann auf die Folgen für Sachsen-Anhalt: „Wenn wir 80 Prozent der 6.000 hier sozialversicherungspflichtig beschäftigten Syrerinnen und Syrer abschieben würden, wären 4.800 Arbeitnehmer weg.“ Das seien Dimensionen, bei denen jedes Wirtschaftsressort Alarm schlagen müsste. Hövelmann wies auf die tatsächliche Rolle syrischer Menschen im Land hin: „Es sind Syrerinnen und Syrer, die in den hiesigen Unternehmen für die Belegschaft zu Kolleginnen und Kollegen geworden sind.“

Mit Blick auf den Anschlag vom 20. Dezember 2024 in Magdeburg erinnerte Hövelmann zudem an konkrete Hilfe in der Krise: „Und es waren auch Syrerinnen und Syrer, die als Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger am 20. Dezember 2024 hier in Magdeburg viele Menschenleben retteten!“

Zum Abschluss warb Hövelmann für eine sachliche und menschliche Migrationspolitik: „Erkennen wir diese Leistungen an! Sprechen wir über Menschen nicht wie über Gegenstände.“

 

 

 

 

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