Justizvollzugsanstalt ist wichtig für das Oberzentrum Dessau-Roßlau und die Region Anhalt

Justiz und Inneres

„Bei der Entscheidung über die zukünftige Struktur des Justizvollzuges in Sachsen-Anhalt müssen die Interessen der Region Anhalt berücksichtigt werden.“ Das fordert SPD-Landtagsmitglied Holger Hövelmann nach Bekanntwerden der Schließungspläne für die JVA Dessau.

In den JVA-Standort Dessau sind in den vergangenen Jahren erhebliche Summen für die Sanierung und den Ausbau der Liegenschaft geflossen. Allein aus Mitteln des Konjunkturpaketes II sind fast zwei Millionen Euro in den Neubau einer Produktionshalle investiert worden. Vor kurzem erfolgte die Sanierung der Heizungsanlage und die komplette Sanierung des Hauses 2. „Diese Investitionen kann das Land nicht nach so kurzer Zeit einfach abschreiben“, so Hövelmann weiter.

Darüber hinaus ist die JVA Auftraggeber für zahlreiche Handwerksfirmen und Dienstleistungsunternehmen in der Region. Nicht zuletzt haben 67 Kolleginnen und Kollegen direkt Arbeit in der JVA.

„Die Aufgabe der JVA wäre eine weitere Schwächung für das Oberzentrum Dessau-Roßlau, Anhalt würde eine weiter Landeseinrichtung verlieren“ so Holger Hövelmann, der das Land auffordert, alle Interessen abzuwägen. Neben den finanziellen sind dies auch die nach einer ausgewogenen Entwicklung aller Regionen des Landes.

 
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 642830 -