Hiesige Landtagsabgeordnete Hövelmann und Krause stützen Position der Stadt Zerbst pro Verkehrskreisel

Verkehr

Ampel oder Kreisverkehr an der Kirschallee-Mündung?

Zerbst l Der Einmündungsbereich von Kirschallee in Roßlauer Straße ist als Unfallschwerpunkt eingestuft und soll baulich verändert werden. Allerdings besteht nach wie vor Uneinigkeit zwischen dem Baulastträger (Landesbetrieb Bau, Niederlassung Ost) und der Stadt Zerbst und ihren Bürgern. Der Landesbetrieb plant eine ausgebaute Einmündung, die maximal mit einer Ampelanlage bestückt werden soll. Die Stadt Zerbst fordert einen Kreisverkehr.

Holger Hövelmann, SPD-Landtagsabgeordneter aus Zerbst, hat hierzu direkten Kontakt mit Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) aufgenommen. "Nach anfänglich deutlich zustimmender Position hat mir der Minister nunmehr genau die Position des Landesbetriebes als die seine übermittelt. Sachliche Gründe, die ganz deutlich für einen Kreisverkehr sprechen, wurden auch hier nicht akzeptiert", erklärte Hövelmann. Er drängt nun im Schulterschluss mit dem hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten Dietmar Krause zu einem Vor-Ort-Termin aller Beteiligten.

"Ein Kreisverkehr wäre an dieser Stelle technisch problemlos möglich. An immer mehr Verkehrsbereichen im Land wie außerhalb werden Kreisel eingerichtet und funktionieren problemlos", stützt Hövelmann die durch ein Gutachten gestützten Zerbster Position.

Auch Dietmar Krause versteht nicht, wieso in dem betreffenden Bereich eine Ampelanlage eingebaut werden soll. "Ein Kreisverkehr braucht vielleicht etwas mehr Platz und wird etwas teurer, wenn man ihn baut. Doch diese Kosten werden schon nach wenigen Jahren eingespart sein, denn Ampeln sind im Unterhalt deutlich teurer." Beide Politiker wollen ein Umdenken im Ministerium bewirken.

 
 

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