Radwandertourismus

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Der Landtag von Sachsen-Anhalt diskutiert über die Antwort der Landesregierung auf eine Große Anfrage der Grünen zur Elbe als Wirtschaftsfaktor. Für die SPD-Fraktion sprach sich ihr wirtschafts- und tourismuspolitischer Sprecher Holger Hövelmann dafür aus, den Radwandertourismus entlang der Elbe zu stärken: „Der Elberadweg in Sachsen-Anhalt ist schon heute ein Erfolgsprojekt, seine Bedeutung nimmt zu, aber es gibt auch noch deutlich ,Luft nach oben‘.“ Befragungen von Radtouristinnen und -touristen hätten gezeigt, dass sie sich wünschen, sie könnten in mehr Abschnitten möglichst direkt am Fluss fahren. Hövelmann: „Erst das direkte Naturerlebnis macht das Alleinstellungsmerkmal des Elberadwegs aus. Wir sollten deshalb im Zuge einer behutsamen und umweltverträglichen Weiterentwicklung das Ziel verfolgen, weitere Streckenabschnitte direkt an der Elbe zu erschließen.“

Hövelmann plädierte dafür, die Interessen der Fahrerinnen und Fahrer von E-Bikes stärker zu berücksichtigen. „Es bedarf keiner prophetischen Fähigkeit zu prognostizieren, dass die steigende Zahl älterer Reisender dazu führen wird, dass dieser Trend nach oben anhält. E-Bikes machen nun mal das Erlebnis Radfahren auch dann möglich, wenn man sich nicht immer auf seine Kondition verlassen kann oder will“, so Hövelmann. Für einzelne Abschnitte des Elberadwegs gebe es Investitionsbedarf, damit er für E-Bikes benutzbar ist: „Daran sollten die beteiligten Partnerinnen und Partner ihre Planungen orientieren.“

Radtourismus brauche eine eigene, spezifische Vermarktungsstrategie, so Hövelmann weiter. Benötigt würden zielgerichtete, kleinteilige Ansätze, um Reiseziele am Wegesrand zu erschließen. Die Ausschilderung zu Sehenswürdigkeiten und zu Gastronomieangeboten müsse direkt am Elberadweg beginnen. Hövelmann: „Die Herausforderung ist, denen, die der Elbe wegen kommen, einerseits mehr Elbe zu bieten, andererseits aber sie auf die Seitenwege zu locken, die nach Havelberg, nach Tangermünde, in den Herrenkrugpark in Magdeburg, nach Barby, nach Wörlitz oder nach Coswig führen.“

 

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Falko Grube, wies darauf hin, dass die Elbe als internationale Wasserstraße Bestandteil des Transeuropäischen Netzes sei. Grube: „Der Rückgang des Güterverkehrsaufkommens auf der Elbe ist daher sehr bedauerlich – vor allem weil die Verlagerung von Güterverkehr von der Straße weg zum Beispiel auf das Schiff aus unserer Sicht ein unstrittiges verkehrspolitisches Ziel ist. Um die Elbeschifffahrt wieder in Schwung zu bringen, sind die erforderlichen Unterhaltungsmaßnahmen nach dem Gesamtkonzept Elbe zügig umzusetzen.“

Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren an der Elbe ist der Hochwasserschutz. „Entsprechend dem Nationalen Hochwasserschutzprogramm werden in den kommenden Jahren 5,5 Milliarden Euro investiert. Damit wird nicht nur der Hochwasserschutz verbessert, sondern es werden der Elbe auch natürliche Überflutungsgebiete zurückgegeben, die zudem dem Naturschutz dienen“, sagte Grube.

 

 

 
 

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